Als vor 32 Jahren der Atomreaktor von Tschernobyl explodierte, geschah das Unvorstellbare. Durch den Unfall starben Zehntausende Menschen, ein riesiges Gebiet wurde verstrahlt und Hunderttausende Anwohner aus ihrem Lebensumfeld vertrieben. Trotz dieser Atomkatastrophe und vieler weiterer, kleinerer Zwischenfälle hielt man an der vermeintlich sauberen Energiequelle fest.

Erst als vor sieben Jahren noch einmal ein Super-GAU – dieses Mal in Fukushima – passierte, wurde der Atomausstieg in Deutschland zum Konsens. Seither hat sich das Bild von der scheinbar sauberen Atomenergie gewandelt. Und doch existiert die Gefahr des Vergessens. Denn wo nach wenigen Jahren wieder Gras wächst, strahlt es noch Tausende Jahre unsichtbar weiter.

Diese Ausstellung stellt die Unfälle in Tschernobyl und Fukushima gegenüber und zeigt, welche Gefahren die nicht beherrschbare Technik unmittelbar birgt. Sie erinnert an die häufig vergessene – dunkle – Seite der Atomenergie. Und sie stellt die Frage: Ab welchem Funkt werden die Risiken der Atomkraft gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar?


FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG

www.tetsch.eu

 

 

 

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