Ausstellung 2016

Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken 

In Deutschland produzieren Atomkraftwerke seit über 40 Jahren Atommüll. Zwar ist der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen,
doch bis dahin entstehen jedes Jahr rund 230 Tonnen abgebrannte Brennelemente.

Bis zum endgültigen Ende im Jahr 2022 werden laut Bundesamt für Strahlenschutz 29.000 Kubikmeter hochradioaktiven
Atommülls produziert worden sein. Wo dieser gefährliche Müll sicher gelagert werden kann, weiß bis heute niemand.
Beim Rückbau der 17 deutschen Atomkraftwerke entstehen zudem erneut immense Mengen Müll.
Am Beispiel des im Rückbau befindlichen Kernkraftwerks Stade werden die mit der Stilllegung verbundenen Probleme und Gefahren deutlich.

Hier stehen die Links zu den einzelnen Informationstafeln. Sie liegen als JPG mit einer Auflösung von 3000 x 1471 Pixeln vor.
Wenn Sie planen, das Material für eine eigene Ausstellung zu verwenden, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.
Wir stellen Ihnen die Druckdateien kostenlos zur Verfügung.
www.wendland-design.de - Frank Hautog -

Tafel 01 - Atommüll ADE

Tafel 02 - KKW Stade

Tafel 03 - Müllsorten

Tafel 04 - Betonschutt

Tafel 05 - Stahlschrott

Tafel 06 - Container

Tafel 07 - Freimessung

Tafel 08 - FAZIT

Durch die Ausstellung „Atommüll Ade“ als zentralem Anziehungspunkt, die ausstellenden Künstler, unsere Veranstaltungen und natürlich die attraktive kulinarische Bewirtung erzielten wir mit der kulturellen Landpartie 2016 in Breese in der Marsch einen Überschuss von 4000 €, den wir am 3. September übergeben haben:

Für die zentrale Sammelaktion der Kulturellen Landpartie stellten wir der Organisation „Adopt a Revolution“ 500 € für das Schulprojekt Erbin bei Damaskus zur Verfügung. Weiterhin erhielt das „Café Zuflucht“ in Dannenberg 750 €, davon 250 € für den Werkraum. 

Da unser zentrales Interesse am Widerstand gegen jegliche Form der Nutzung von Atomenergie und ihren Folgen liegt, gingen die weiteren Spenden wie immer in diesen Bereich: 1000 € erhielt das Gorleben-Archiv, jeweils 500 € die Rechtshilfe Gorleben und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.

Der „Fukushima Collaborative Clinic“, einer Kinderklinik auf Privatinitiative, in der die Folgeschäden der Reaktorkatastrophe untersucht werden, wurden 500 € überwiesen..

Außerdem erhielt die Bilddatenbank Pixabay für ihre Arbeit 250 €, da durch ihr Material die Gestaltung unserer Ausstellung erheblich erleichtert wurde.

Wie in jedem Jahr haben wir uns gleichzeitig mit einem Helferfest bei allen Helfern aus dem Dorf und der Umgebung bedankt, denn ohne deren Unterstützung wäre die Realisierung der Kulturellen Landpartie in Breese/Marsch nicht möglich. 

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