Eine kleine Gruppe Breeser fand sich im Sommer 2006 zusammen, um Planung und Umsetzung eines Wunde.r.punktes in Breese in der Marsch für 2007 zu starten.

Der Anspruch war klar: wir gestalten einen politisch/ökologischen Punkt. Unsere gemeinsame Motivation gründet sich auf den Widerstand gegen das geplante Atommüllendlager in Gorleben. Unsere Dörfer Breese in der Marsch, Gümse, Seedorf und Dambeck, gelegen hinter dem Verladekran, wurden zu Castorzeiten immer wieder als Transitstrecken und Rückraum für Polizeikräfte genutzt. Dabei wurden Höfe abgeriegelt, Bürgerrechte außer Kraft gesetzt. Breese Nr. 12  war dann Mahnwache, Anlaufstelle für hinter die Gleise versprengte Demonstranten und alternatives Pressezentrum.

Wir beziehen Stellung. Wir setzen uns intensiv mit Kernthemen rund um „Gorleben“ auseinander und konzipieren und gestalten gemeinsam Ausstellungen zu den Themen „Atomkraft nein danke“ und alternativen Energien.

Mit dem Ziel, möglichst viele Menschen anzusprechen und mit diesen Fragen zu konfrontieren, haben wir diesen Wunde.r.punkt geschaffen, der geprägt ist durch eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Wir kochen und backen selbst und legen Wert auf hochwertige Lebensmittel und Getränke aus der Region möglichst aus biologischer Landwirtschaft.

Weiterhin werden wechselnde Ausstellungen von Werken hiesiger Kunsthandwerker und kreativ Tätiger gezeigt. Der alte Stallboden bildet die Bühne für kulturelle Highlights von Theater über Comedy bis zu Konzerten.

Der Wunde.r.punkt Breese in der Marsch wird von unserem vielseitigen, basisdemokratisch orientierten Team erarbeitet. Ohne die ideelle und auch ganz konkrete Unterstützung durch einen großen Teil unserer Nachbarschaft wäre er jedoch kaum zu realisieren.

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